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Race Report: Raven-Race Vol.4

Raven-Race Vol.4 Downhill race report from Leo Kast, at Bikepark Warstein this past weekend. As a new feature to our race reports, we're also adding the text version in the original german language at the end of the post.

Rock Garden from Warstein Bikepark in Germany

Photo by TobbiH

The Raven Race Vol. 4 in the Bikepark Warstein this year was part of the "Super Gravity NRW Cup" and the first round for this racing series.

I was one of the lucky ones who could get one of the limited starting place and raced in the senior class (30+). Weather was good and sunshine, but have been raining heavily a few days earlier, so the track was very wet in the morning, muddy and slippery. The race track in Warsteiner Bikepark is relatively flat and not technically demanding: many roots, light curves with flat corners, a 2 meter wide wooden double-jump, some small jumps and a nice rockgarden spiced the descent. So again a battle more about endurance and concentration than driving technique. But as the track until at least the first run was still wet and slippery, you also had to recoup much riding skills to ride a good constant speed. In fact, I had my only problem at the first and unspectacular part of the track.

In training I took it easy, and everything ran clean. In the first race run, I pedaled much stronger, so I rode at higher speeds. At a certain left-turn I came not really around, quickly befriended my shoulder with a tree and throwing me from my bike. Not bad, because I had a second race run, I thought. From the wood-double that can be seen in my video training run, I got the rest of the track quite well. The first run I finished with 1:28,44 minutes. How many seconds had cost me the incident with the tree?

 

Before I went to the second race run, I had a look at the spot where I had met the tree once more closely. At this point, the track was a bit dried out and so I looked for another line. In the second race run, I pedaled harder, come again to the curve with the tree and not catch the new line. Damn, slow down and narrowly missed on the tree. That devoured my motivation, but the next moment grabbed me again the fighting spirit and I stepped still stronger in the pedals. Thank you for cheer on at exactly this point by Chris Gaßmann ... that was pushing, dude! The rest of the route I drove better than in training and racing before.

Unfortunately, not enough for a win so only for place 7 from 18 Starters with a time of 1:24,55 minutes. For comparison; the fastest in my class set a time of 1:17,49 minute and the fastest rider of the whole event was the World Cup rider Christian Textor with a time of 1:09,58 minutes.

Leo Air Kast AMS ambassador

 Photo by WIPPArt

German version report: 

Das Raben-Race Vol. 4 im Warsteiner Bikepark war dieses Jahr Bestandteil des Super Gravity NRW Cup und somit der erste Lauf zu dieser Rennserie. Ich bin einer der Glücklichen der einen von den limitierten Startplätzen ergattern konnte und fuhr bei den Senioren (30+) mit.

Das Wetter war gut gemeldet und hielt auch mit Sonnenschein an, ein paar Tage zuvor hatte es stark geregnet, so war die Strecke morgens sehr nass, matschig und rutschig. Die Rennstrecke bzw. Downhill-Strecke im Warsteiner Bikepark ist relativ flach gehalten und eigentlich technisch nicht anspruchsvoll. Viele Wurzeln, leichte Kurven mit flachen Anliegern, ein ich glaube 2 Meter weites Holz-Double, einige kleine Sprünge und einem schönes Steinfeld spickte die Strecke. In die Pedale treten wo nur geht, forderte diese Strecke. Also wieder ein Kampf mehr um Ausdauer und Konzentration, als viel Fahrtechnik. Doch da die Strecke zumindest bis zum ersten Rennlauf noch nass und rutschig war, musste man auch wieder sehr viel Fahrkönnen einbringen um eine gute Geschwindigkeit konstant zu fahren. Ich hatte grade im unspektakulären ersten Abschnitt bis zum Holz-Double meine Schwierigkeiten.

Im Training bei lockerer Geschwindigkeit, lief alles sauber. Im ersten Rennlauf, tritt ich dann aber viel fester in die Pedale und fuhr somit eine höhere Geschwindigkeit. An einer bestimmten Links-Kurve kam ich nicht richtig rum, schnell freundete sich meine Schulter mit einem Baum an und warf mich halb vom Rad. Nicht schlimm, ich hab ja noch einen zweiten Rennlauf, dachte ich mir. Ab dem Holz-Double der in meinem Trainingslauf Video zu sehen ist, bin ich den Rest der Strecke relativ gut durch gekommen. Den ersten Rennlauf beendete ich mit 1:28,44 Minuten. Wie viele Sekunden hat die Bekanntschaft mit dem Baum wohl gekostet?

Bevor ich mich zum zweiten Rennlauf anstellte, schaute ich mir die Stelle, wo ich den Baum kennengelernt hatte noch einmal genauer an. Zu diesem Zeitpunkt war die Strecke schon etwas abgetrocknet und so suchte ich mir in der Kurve eine andere Line aus.

Im zweiten Rennlauf, haue ich noch mehr in die Pedale, komme wieder an die Kurve mit dem Baum und erwische die neue Line nicht. Stark abgebremst und nur knapp am Baum vorbei, gings weiter. Das nargte kurz an meiner Motivation, im nächsten Moment packte mich aber wieder der Kampfgeist und ich trat noch fester in die Pedale. Danke für das Anfeuern an genau dieser Stelle von Chris Gaßmann... das hat gepusht, Alter! Den Rest der Strecke fuhr ich dann besser als im Training und dem Rennlauf zuvor. Leider reichte das aber auch nur für Platz 7 von 18 Startern mit einer Zeit von 1:24,55 Minuten. 

Zum Vergleich; der schnellste meiner Klasse fuhr eine Zeit von 1:17,49 Minuten und der schnellste Fahrer des ganzen Events war World Cup Fahrer Christian Textor der eine Zeit von 1:09,58 Minuten auf die Strecke brannte.

Da das BDR Reglement, das tragen einer Video-Kamera während den Rennläufen verbietet, konnte ich leider nur eine einzige Aufnahme zwischendurch bei den Trainingsläufen machen. So habt ihr wenigstens einen kleinen Eindruck von der Strecke!

 

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